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 Betreff des Beitrags: Warum man Böckchen kastrieren lassen muss...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2009, 23:45 
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Mausbaby
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Warum man Böckchen kastrieren lassen muss...

Unkastrierte Farbmausmännchen kann man zu 90% nicht dauerhaft zusammen halten. Mit Eintritt der Pubertät gehen in der Regel die Beißereien los. Nicht selten, sterben Böcke dabei, denn so schnell, wie die sich beißen, kann man nicht eingreifen.

Von den 10%, in denen die Böckchenhaltung funktioniert, sind 9% reines Glück und 1% Erfahrung und Wissen bzgl. der Böckchenhaltung. Dieses Risiko sollte man niemals eingehen.

Um Farbmausböcke möglichst verträglich zu halten, kann man sie möglichst klein setzen. Aber es gibt Böcke, die sich selbst in einer 30x20x20-cm-Transportbox zerfleischen.

Männliche Liebhabertiere müssen daher unbedingt kastriert werden, ehe sie am Ende so aussehen:

Binimann, der im Tierheim von seinen Brüdern übel zugerichtet wurde:

Bild 1

Bild 2

Der arme Kerl konnte noch gerettet werden.

Die folgenden zwei haben mit ihrem Bruder anfangs friedlich gelebt und über Nacht das Leben verloren.

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Kastrationen bei Farbmäusen sind natürlich nicht risikofrei, das darf man nicht verschweigen.

Eine gesunde Maus jedoch kann so eine Narkose problemlos überstehen. Wichtig ist, dass man einen sehr guten Tierarzt an der Hand hat. Wer wissen möchte, ob es einen mäusekundigen Tierarzt in seiner Nähe gibt, der Kastrationen durchführt, darf mich gern anschreiben. Ich habe eine kleine Tierarztliste.

Es gibt zwei Narkosemöglichkeiten: Die Injektionsnarkose und die Gasnarkose.

Bei der Injektionsnarkose wird das Narkosemittel gespritzt. Die Mäuse schlafen ein, es wird kastriert und danach bekommen sie eine Aufwachspritze. Das Narkosemittel wird über die Organe wie Leber und Nieren abgebaut. Bei nicht ganz gesunden Mäusen kann es dabei zu Problemen kommen.

Bei der Gasnarkose atmen die Mäuse Narkosegas über die Atemwege ein. Sie schlafen ein, es wird kastriert und nach der Kastration wird die Gasglocke von der Mäusenase genommen und die Maus wacht auf. Das Narkosegas wird ganz normal über die Lunge abgeatmet und hat insofern keinen Einfluss auf den Organismus.

Daher ist die Gasnarkose schonender.

Eine Kastration pro Maus kostet in Deutschland leider überall unterschiedlich viel. Von 20,- € bis 100,- € ist alles dabei. Aber dafür hat man am Ende verträgliche Jungs, zu denen man problemlos Mädels vergesellschaften kann.

Merke: Nach der Kastration dürften die Jungs 4-6 Wochen noch nicht zu Mädels, da sie in der Zeit noch zeugungsfähig sind. Übrigens: Je länger Farbmausmännchen kastriert sind, desto verträglicher sind sie mit anderen Männchen.

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